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Eine exzellente Wahl: Die Low-Carb-Küche! Was macht sie besonders?

Low Carb ist in aller Munde und es scheint so, dass es vielen Menschen mit dieser Ernährungsform sehr gut geht und sie damit nicht nur ihrem Traumgewicht näherkommen, sondern vor allem, dass sie sich im Körper wieder viel wohler fühlen.

Was ist Low-Carb?

Low-Carb heißt nichts anderes, als das man auf Kohlenhydrate verzichtet und seine Ernährungsweise auf fett- und proteinhaltige Lebensmittel konzentriert.

Viele Kohlenhydrate findet man vor allem in Reis, Kartoffeln, Nudeln bzw. allgemein Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Produkte, Fertigprodukte usw.

Warum gibt es so viele Menschen, die mit Low Carb abnehmen können?

Gewicht verliert man in erster Linie dann, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt als wie man zuführt.

Bei Low Carb spielen auch noch andere Faktoren mit rein.

Zuerst muss man davor aber verstehen, was Kohlenhydrate überhaupt sind.

Man unterteilt sie zwischen:

  • Einfachzucker (z.B. Traubenzucker)
  • Zweifachzucker (z.B. Rübenzucker bzw. Haushaltszucker)
  • Dreifachzucker (Ballaststoffe aus Kartoffeln usw.)

Je nachdem, welche Art von Kohlenhydrate man zu sich nimmt, reagiert auch der Körper anders drauf.

Isst man beispielsweise ein- bzw. zweifache Kohlenhydrate kann dies der Körper sehr schnell in Glukose umwandeln. Das ist ein Stoff, den der Körper für das Gehirn, die Muskeln sowie die Nerven braucht. Bei der Glukoseumwandlung steigt der Blutzuckerspiegel und die Bauchspeicheldrüse beginnt Insulin auszuschütten.

Durch den ständigen hohen und dann wieder fallenden Blutzuckerspiegel kommt es dazu, dass der Mensch ständig Heißhungerattacken bekommt.

Isst der Mensch hingegen dreikettige Kohlenhydrate braucht die Umwandlung viel länger. Genauso ist es auch bei fett- und proteinhaltigen Lebensmittel. Die Umwandlung dauert länger und auch die Insulinausschüttung ist geringer, d.h. weniger Heißhungerattacken.

Bei Low Carb versucht man die Insulinausschüttung möglichst gering zu halten.

Das Ziel von dieser Ernährungsform ist es, dass sich der Stoffwechsel des Körpers umstellt und darauf einstellt, dass er die Energie aus den Fettreserven nimmt. So kann man abnehmen!

Wie schaut der Tagesmenüplan bei einer Low-Carb-Ernährung aus?

In der Low-Carb-Küche isst man vor allem viel Gemüse sowie tierische Proteine.

Folgende Kategorien sollte man am häufigsten essen:

  1. Gemüse und Salat:

Vom Gemüse und Salat sollte man möglichst viel essen. Theoretisch kann man alle Gemüsesorten in großen Mengen essen. Vor allem grüne Salate, Champignons, Zucchini, Gurken, Brokkoli, Blumenkohl, Tomaten, Aubergine und Kräuter sollte man unbedingt in den Speiseplan einbauen. Vorsichtig muss man bei Kartoffeln, roten und gelben Paprika sowie Kürbis sein – das sollte man nur sehr selten essen.

  1. Eier, Fleisch, Fisch, Milch:

Das ist die nächste Kategorie, von der man sehr viel und in jeder Mahlzeit davon essen soll. 35 % der Ernährung sollten in etwa die Proteine ausmachen. Wenn man viele Proteine in die Ernährung einbaut, dann ist man viel länger satt und hat weniger Heißhungerattacken.

  1. Obst und Nüsse:

Früchte sind für eine Low-Carb-Ernährung auch sehr wichtig. Vor allem Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren und Rhabarber enthalten wenig Zucker. Auch Birnen, Äpfel, Zitrusfrüchte, Honig- und Wassermelone, Aprikose, frische Feigen usw. kann man essen. Aufpassen muss man aber bei Bananen und getrockneten Datteln sowie Feigen.

Nüsse kann man wegen der gesunden Fettsäuren auch in die Ernährung einbauen. Vor allem Wal-, Hasel- und Pekannüsse sind perfekt für eine Low-Carb-Ernährung. Pistazien und Cashewnüsse hingegen enthalten sehr viele Kohlenhydrate.

Von diesen beiden Kategorien soll man möglichst wenig essen:

  1. Hülsenfrüchte:

Obwohl sie sehr viele Proteine enthalten, sind sie auch sehr kohlenhydrathaltig.

  1. Industrie bzw. Fertigprodukte:

Diese Nahrungsmittel müssen unbedingt vermieden werden. Sie enthalten nicht nur Unmengen an Zucker, sondern auch ungesunde Öle und Fette.

Worauf muss man bei einer Low-Carb-Ernährung also achten?

  • Genügend trinken: Das ist das A und O einer gesunden Ernährung – egal wie man sich ernährt.
  • Viel Bewegung: Auch das ist neben einer gesunden Ernährung sehr bedeutend, um sich im Körper wohlzufühlen.
  • Der Umstieg sollte langsam sein: Es bringt nichts von heute auf morgen umzustellen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass man aufgibt, dann umso größer ist. Am besten ist es, wenn man Schritt für Schritt umstellt. Man kann z.B. beginnen abends Low Carb zu essen, während man untertags noch normale Kohlenhydrate zu sich nimmt. Nun kann man es immer weiter steigern.
  • Die Kohlenhydratmenge sollte pro Tag nicht mehr wie 100 g Es gibt unterschiedliche Formen der Low-Carb-Ernährung (z.B. bei der ketogenen Ernährung liegt sie bei etwa 50 g). Es ist wichtig, dass man sich langsam an die Ernährung rantastet und sich nicht stresst, wenn man anfangs mehr als 100 g isst.
  • Man sollte sich immer satt essen und auf Zwischensnacks verzichten. Es empfiehlt sich, wenn man drei Hauptmahlzeiten isst. Damit man in etwa abschätzen kann, wie viel man von den jeweiligen Dingen essen kann, sollte man sich hier
  • Bei irgendwelchen Krankheiten wie beispielsweise Herzinfarktrisiko oder Nierenproblemen sollte man auf jeden Fall vor der Umstellung mit dem Hausarzt oder dem Heilpraktiker sprechen, da man durch die erhöhte Aufnahme an Proteine und Fett große Fettablagerungen in den Arterien bekommen kann und diese sind bei diesen beiden Krankheitsbildern nicht gut.
  • Benjamins Low Carb Küche zeigt, dass man richtig leckere Rezepte auch in Low Carb zaubern kann (wichtige Hilfsmittel sind z.B. Kokos-, Mandel-, Leinsamenmehl, die zum Backen sowie Kochen verwendet werden können). Mit ein bisschen Kreativität und tollen Rezeptvorschlägen, die man in vielen Büchern sowie im Internet finden kann, schafft man es ganz schnell tolle neue Rezepte zu kreieren. Hier findet man ein paar Rezepte: https://www.chefkoch.de/rs/s0/low+carb/Rezepte.html

Für wen eignet sich Low Carb?

Im Prinzip eignet sich Low Carb für jeden, der bewusster auf seine Ernährung schauen und sich mit dem Thema Gewicht verlieren auseinandersetzen möchte. Mit Low Carb kann man einige Kilos purzeln lassen.

Menschen, die bereit sind auf Kohlenhydrate weitestgehend zu verzichten, sollte es problemlos möglich sein, auf Low Carb umzustellen.

Fazit!

Low Carb ist eine Ernährungsform, bei der man vorwiegend fett- und proteinhaltige Lebensmittel zu sich nimmt. Man verzichtet auf große Mengen an Kohlenhydrate in jeglicher Form.

Menschen, die auf Low Carb umstellen möchten, sollten sich bewusst sein, dass der Umstieg nicht von heute auf morgen sein sollte und man langsam umstellen muss.

Low Carb kann dafür eingesetzt werden, Gewicht zu verlieren, sich mehr mit seinem eigenen Körper auseinanderzusetzen und sich wieder richtig wohlzufühlen.

Weitere hilfreiche Tipps zum Abnehmen findet man hier: http://www.jermaine-jones.de/2018/08/vergessen-sie-diaeten-beim-abnehmen-hilft-ihnen-ihr-instinkt-am-besten/.

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